Rano Raraku – die Bildhauerwerkstatt im Vulkan

 

 

Panoramablick auf die Bildhauerwerkstatt

Powered by Zoomify

Wenn es einen ganz besonderen Höhepunkt der Sehenswürdigkeiten auf der sowieso schon überreichen Insel gibt, dann ist dies der Rano Raraku, der Vulkan, aus dem einst die Mehrzahl der Statuen herausgemeißelt wurden. Schon von weitem erkennt man die Nischen, die alten Bildhauerwerkstätten im Rano Raraku.

 

Durch diesen Einschnitt oberhalb des Rastplatzes gelangt man in das Innere des Kraters.

 

Fährt man die südliche Küstenstraße in Richtung Osten, taucht der wuchtige Vulkankegel schon von weitem auf. Ein Wegweiser zeigt die Straße an, auf der man am Fuß des Vulkans entlang zu einem Park- und Picknickplatz gelangt. Unter der Eukalyptusbaumgruppe stehen das Häuschen der Nationalparkwächter und Toiletten.

Unter den Bäumen versteckt kann man sich im Schatten ausruhen, eine gastronomische  Versorgung gibt es allerdings nur für angemeldete Reisegruppen.

 
Der Blick fällt auf den idyllisch gelegenen Kratersee, der teilweise mit Totoraschilf bewachsen ist.
 
Diese Statue liegt fast auf dem Kraterrand und es ergibt sich ein sehr fotogener Blick auf den See.
 
Die im Kraterinnenraum liegen geblieben Statuen sind genauso vielfältig und zeigen wie ihre Kollegen am Außenrand die verschiedensten Fertigungsstadien.
 
Der südliche Kraterrand lässt sich, wenn man schwindelfrei ist, relativ leicht besteigen und von oben hat man nicht nur einen schönen Ausblick auf den Ahu Tongariki sondern auch auf den Kratersee im Inneren. Aus dem nur wenige Meter tiefen Wasser ziehen ab und zu Wissenschafter mit Bohrern die floristische Vergangenheit der Osterinsel aus dem Seegrund.
Im Labor ist mit der sogenannten Pollenanalyse schon viel Licht in die Geschichte Rapa Nui’s gekommen.
 

Überall erkennt man die Moais, dabei ist sicher ein Teil schon unter der Erdschicht verschwunden.

Ein ähnliches Bild bietet sich am südlichen Außenhang des Kraters.

 

 

 
 
Im Bereich des Vulkans befinden sich rund 400 angefangene oder fast fertig bearbeitete Statuen der unterschiedlichsten Größe. Der Gigant misst über 21 Meter und wird auf ein Gewicht von 250 Tonnen geschätzt. Allerdings liegt er noch fest verankert mit dem Felsen in der Baustelle und wurde nie bewegt.
 
 
 

Fotos: Peter Hertel, Tim Gernitz, Josef Schmid, Moritz Hertel